Archiv

Am Donnerstag, 25.01.2018, traf sich die CDU Wipperfürth zu ihrem traditionellen Neujahrsempfang. In diesem Jahr stand die Veranstaltung unter dem Motto: „So geht Heimat.“

Stadtverbandsvorsitzender Lothar Palubitzki konnte ca. 150 Gäste aus Politik, Wirtschaft, Kultur und Brauchtum begrüßen. Unter ihnen die Ministerin für Heimat, Kommunales, Bauen und Gleichstellung des Landes NRW, Ina Scharrenbach, und MdB Dr. Carsten Brodesser.

Die Ministerin freute sich: „Sie haben ein spannendes Motto gewählt: So geht Heimat. Das ist Anspruch und Verpflichtung zugleich. Mit meinem Ministerium werden wir versuchen, dem von Ihnen gewählten Motto in den nächsten Jahren gerecht zu werden.“ Die Ministerin machte deutlich, dass Heimat kein Thema der Vergangenheit, sondern vor allem ein Thema der Zukunft ist. Sie betonte, dass jeder einzelne die Heimat auf seine Art und Weise prägt und sich den Herausforderungen der Zukunft stellen muss. Eine sichere Heimat gibt es nur, wenn wir auch Europa als unsere Heimat betrachten.

MdB Dr. Carsten Brodesser berichtete über die aktuelle Situation in Berlin und seine ersten persönlichen und parlamentarischen Erfahrungen. Kurz skizzierte Dr. Brodesser die ersten politischen Projekte. Gleichzeitig bat er, bezogen auf die anstehenden Koalitionsverhandlungen, um Geduld.

Im Rahmen des Neujahrsempfangs wurde zum 16. Mal der Bürgerpreis der CDU Wipperfürth verliehen. Mit dem Preis ehrt die CDU Menschen für ihr ehrenamtliches Engagement. Dieses Jahr wurde Erich Kahl, Vorsitzender des Heimat- und Geschichtsvereins Wipperfürth, ausgezeichnet.

CDU-Fraktionschef Friedhelm Scherkenbach begründete die Wahl in seiner Laudatio: „800 Jahre Geschichte liegen hinter uns. Eine Geschichte, auf die wir alle hier im Saal und die Menschen in der Stadt und auf den Dörfern, stolz sind. Die Hansestadt Wipperfürth ist für uns alle zu einer lebens- und liebenswerten Heimat geworden. Wir alle leben hier und heute auf dem Fundament dieser Geschichte. Sie hat uns unsere Identität gegeben. Sie hat unseren ganz typischen Charakter geprägt. Fest steht – Heimat ohne Geschichte existiert nicht. Und Geschichte, die nicht erzählt wird, gerät in Vergessenheit. Sei sie auch noch so beeindruckend. Deshalb ist es so wichtig, dass es bei uns engagierte Menschen gibt, die uns unsere Geschichte erzählen. Immer und immer wieder. Sie von Generation zu Generation identitätsstiftend und charakterprägend weitergibt. Bei den Überlegungen, wen wir 2018 auszeichnen, war deshalb schnell klar, es sollte jemand sein, der sich um die Geschichte unserer Heimatstadt verdient gemacht hat.“

Erich Kahl bedankte sich mit Humor für die Auszeichnung. „Nicht zu vergessen ist, dass die Bedeutung eines solchen Preises dem Anliegen, das wir verfolgen, durchaus förderlich ist. Aus diesem Grund hätte ich es auch in Kauf genommen, von der SPD als Frau des Jahres ausgezeichnet zu werden.“

Beim abschließenden „get together“ waren sich dann auch alle einig: „Wir können uns auf die nächsten 800 Jahre Wipperfürth freuen.“

 

Schreibe einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Pflichtfelder sind mit * markiert.

Beitragskommentare