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Wipperfürth, 26. August 2018. Zum ersten Mal fand das Sommergespräch der CDU an einem Sonntagnachmittag statt. Und zum ersten Mal auch an einem ganz besonderen Ort: am Schienenbus, der zum Denkmal „Wipperfürther Durchgangslager“ gehört. Unter den zahlreichen Gästen konnten die Organisatoren auch den Justizminister des Landes NRW, Peter Biesenbach, und den Wipperfürther Ehrenbürger, ehemaligen Bürgermeister und Landrat a. D., Hans Leo Kausemann, begrüßen.

Das CDU Sommergespräch dient traditionell dazu, gemeinsam mit Wipperfürtherinnen und Wipperfürthern den Status Quo der Stadtentwicklung zu diskutieren. Alle Politikinteressierten hatten die Gelegenheit die Verantwortlichen der CDU zu aktuellen Themen zu befragen und ihre Ideen und Wünsche direkt an die Frau oder den Mann zu bringen. In vielen intensiven Gesprächen zeigte sich sehr deutlich, dass das Interesse der Bürger an der Wipperfürther Kommunalpolitik sehr groß ist.

„Für die CDU und unsere Mandatsträger im Stadtrat ist es ausgesprochen wichtig die Standpunkte ungefiltert und direkt wahrnehmen zu können.“ betonte der CDU Stadtverbandsvorsitzende Lothar Palubitzki gut gelaunt. „Nur so können wir die richtige Politik machen.“

Die aktuelle Politik im Rathaus wird von den Wipperfürtherinnen und Wipperfürthern unterschiedlich wahrgenommen: „Viel Show, wenig Effekt.“ „Selbstdarstellung scheint wichtiger zu sein als konkretes Handeln.“ „Nebensächliches wird aufgeblasen, Wichtiges ignoriert.“ „Konkrete Pläne sind nicht erkennbar.“ „Manchmal wird es auch am sonnigsten Tag etwas schattig.“ kommentierte CDU Fraktionsvorsitzender Friedhelm Scherkenbach die Bürgerstatements. „Alle Themen wurden angesprochen. Wohnungsbau, Gewerbeflächen, Bildung, die Anbindung an die Ballungsräume, Digitalisierung. Da ist aus Sicht der Bürger in den letzten Jahren zu wenig passiert. Aber wir haben kein Politikproblem. Wir treffen ja – oft gemeinsam mit den anderen Fraktionen – die richtigen Entscheidungen. Wir haben ein Umsetzungsproblem. Und das muss weg.“

Das Denkmal „Wipperfürther Durchgangslager“ wurde im Rahmen der Regional 2010 realisiert. Mittlerweile stehen vom Land NRW neue Mittel im Rahmen der Regionale 2025 bereit. Die CDU Wipperfürth hat mit ihrem Antrag zur Gemeindeentwicklungsstrategie den ersten Schritt in die Zukunft getan. „Wir werden den Druck auf die Verantwortlichen weiter erhöhen und konstruktiv daran arbeiten die Mittel für Wipperfürth voll auszuschöpfen,“ so Scherkenbach. „Wir kriegen das gebacken.“

Symbolisch gab es Waffeln im CDU Format, kalte Getränke und Grillwürstchen. Danke an die Organisatoren Irene Schmiemann (Stellvertretende Vorsitzende), Christian Berger (Mitgliederbeauftragter) und viele Helfer für die super Atmosphäre.

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