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CDU und SPD präsentieren gemeinsame Kandidatin für die Bürgermeisterwahl 2020

Bei der Bürgermeisterwahl in Wipperfürth 2020 wird die parteilose Anne Loth als gemeinsame Kandidatin der CDU und SPD antreten. Nach einem systematischen, von der CDU initiierten Auswahlprozess hat sich die 47-jährige Sozialmanagerin gegen mehrere Mitbewerber durchgesetzt. Der CDU Vorsitzende Lothar Palubitzki, CDU Fraktionschef Friedhelm Scherkenbach sowie der SPD Vorsitzende Ralf Wurth und der SPD Fraktionsvorsitzende Frank Mederlet sind davon überzeugt, dass die Zukunft von Wipperfürth bei Anne Loth in den besten Händen ist. „Sie wird die Herzen der Wipperfürther erobern und damit die Wahl gewinnen. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit.“

Seit vier Jahren organisiert Anne Loth als Geschäftsführerin der Ökumenische Initiative e. V. soziale Dienstleistungen für Menschen in besonderen Lebenslagen. Davor war sie als Bildungsreferentin beim Kolping-Bildungsverband Diozösanverband Essen für das Weiterbildungsprogramm „Gesundheit, Soziales und Management“ organisatorisch und wirtschaftlich verantwortlich. Vorher sammelte sie Führungserfahrung als Personalleiterin der 120 Mitarbeiter starken „Industrial Engineering und Technologie GmbH“ in Köln. Gestartet hat sie ihre berufliche Laufbahn als Bezirkssozialarbeiterin im Jugendamt Wilhelmshaven und als pädagogische Mitarbeiterin des Bildungswerkes der hessischen Wirtschaft in Frankfurt am Main. Ehrenamtlich engagiert sich die Mutter von vier Kindern im Ortsverein Niederwipper. Seit einem halben Jahr ist sie Hilfsschöffin beim Amtsgericht Wipperfürth.

Die studierte Sozialmanagerin hat sich durch den erfolgreichen Abschluss des Masterstudienganges für leitende Positionen und den höheren Dienst qualifiziert. „Ich kann mit Menschen“, sagt die Spitzenkandidatin der CDU und SPD selbstbewusst. Und dass hat sie auch schon bewiesen. Beruflich und als Mutter engagiere sie sich seit Jahrzehnten dafür, dass Menschen unterschiedlichsten Charakters, unterschiedlichster Herkunft, unterschiedlichster Bildung, unterschiedlichsten Alters, unterschiedlichster Interessenslagen aufeinander zugehen. Gemeinsamkeiten finden, zufrieden miteinander arbeiten, leben und sich entfalten können. Und genau das möchte sie auch als Bürgermeisterin für Wipperfürth erreichen.

Ihre Motivation zur Kandidatur begründet sie so: „Wipperfürth ist auch meine Heimat geworden. Eine Heimat, mit der ich mich vorbehaltslos identifiziere. Eine Heimat, in der ich gerne lebe und arbeite. Meine Familie und ich genießen die wunderschöne Umgebung, den hohen Freizeitwert und die Mentalität der Menschen hier. Unsere Kinder profitieren vom vielfältigen Schul- und Bildungsangebot. Ich schätze die Wipperfürther Unternehmen – zahlreiche Mittelständler, die sich international behaupten. Es gibt viele Vereine und unzählige ehrenamtlich engagierte Menschen. Menschen aller Altersgruppen fühlen sich hier wohl. Als gebürtige Emsländerin erlebe ich die Menschen hier als offen, interessiert, begeisterungsfähig. Mit viel Gemeinsinn. Der Austausch untereinander, dass die Menschen aufeinander zugehen, miteinander reden und miteinander vernetzt sind, das ist es, was die Kommune Wipperfürth auszeichnet. Ich möchte Bürgermeisterin werden, damit das so bleibt.“

Klingt einfach, ist es aber nicht. Denn die Gesellschaft in Wipperfürth wird immer bunter und vielfältiger. Die Spannbreite kultureller Hintergründe, Sprache, Bildung, Tradition, Interessen wächst. Individualität in einer noch nie dagewesenen Vielfalt prägt die Gesellschaft. „Das müssen wir mit großer Empathie verstehen lernen und konkrete Angebote machen.“ fordert die Kandidatin. „Der ländliche Raum muss sich für alle Facetten der modernen Gesellschaft öffnen.“

Dazu kommt die Digitalisierung, das ökologische Umdenken, technologische Entwicklungen, die im Einzelnen noch nicht absehbar sind. Absehbar aber ist, dass die Infrastruktur in Wipperfürth angepasst werden muss. „Ich werde dafür arbeiten, dass die Anbindung an die Ballungsräume und die Datenautobahn funktioniert.“

Neue Wege finden, Bewährtes konservieren, das ist für Loth die Aufgabe moderner Politik. Den Wandel sieht sie als Riesenchance. Sie will ihn proaktiv und professionell managen. Mit präzisen Analysen, guten Ideen, funktionierenden Konzepten und effizienter Umsetzung. „Freude an Veränderung, Mannschaftsgeist, und die Nähe zu den Menschen, das ist es was mich antreibt.“

Der CDU Fraktionsvorsitzender Friedhelm Scherkenbach formuliert seine Erwartungen ganz konkret:“ Wir brauchen an der Verwaltungsspitze wieder jemanden, der die Verwaltung führen, der die Mitarbeiter mitnehmen kann. Ebenso brauchen wir eine Bürgermeisterin, die auf die Bürgerinnen und Bürger zugeht, mit ihnen spricht und sie auch versteht. Und für uns wichtig… wir im Rat brauchen eine Bürgermeisterin, die gemeinsam mit der Politik, mit uns als Souverän der Stadt, arbeitet und die Stadt zukunftsfähig macht. Anne Loth kann das. Der jetzige Amtsinhaber nicht. Kämpfen wir gemeinsam für den Wechsel im Herbst 2020.“ Der CDU Stadtverbands-Vorstand wird Anne Loth am 26.9.2019 der Mitgliederversammlung als Kandidatin vorschlagen.

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